Eine neue Rubrik. Fragen an Harald. Keiner trifft den Nagel so sehr mit…äh auf den Kopf. Haralds Fazit zu den vergangenen Wahlen: Es ist Zeit für ein Parteiverbot!
Das politische Jahr hat den ersten Höhepunkt bereits hinter sich. Landes- und Kommunalwahlen landauf und landab. Charles trifft sich mit Harald auf einen Plausch im Lieblingscafé:
Charles: Zwischen Rehaugen und dem blauen Elefanten. Was sagst du zu den Wahlen? Dein Fazit?
Harald: Mein aktueller Lieblingssong: Cemmin´ von Bob Marley 😉! Spaß beiseite. Die übliche Ergebnisdeuterei. Es geht um mehr! Wir sitzen fest! Der Wal… die Wahl… die Sandbank…
C: Oha! Eine gralsmäßige Anmoderation für eine vorösterliche Erleuchtung? Also bitte…Trommelwirbel!
H: Eben. Der heilige Gral: Parteiverbot!
C: Parteiverbot? Derzeit darf die AFD nicht als gesichert rechtsextrem eingestuft werden und daher erscheint ein Verbot der Partei als nicht durchsetzbar. Die AFD ist im „Gesamtbild“ nicht ausreichend verfassungsfeindlich.
H: Wer redet denn von der AFD? Die SPD! Ich würde die SPD verbieten. Eine Partei, die nachweislich nicht gewählt werden will, ist doch zutiefst undemokratisch. Prädikat: „Gesichert nicht an Wählerstimmen interessiert“. Eine Partei, die sich hartnäckigst weigert den gewählten, parlamentarischen „Freitod“ – Fünfprozenthürde – zu erreichen. Allein der demografische Wandel – zum Glück ist dieser schon geübt im Ursachesein für diverse gesellschaftlich Schieflagen – also allein der Umstand, dass es genügend Übriggebliebene gibt, die das rote Parteibuch ins Grab mitnehmen, verzögert das Aussterben des sozialdemokratischen Parteidinos. Passendes Bild: der HSV unter den Parteien! Noch ein Kalauer zum Abschluss des Abgesangs: aus „Willy wählen“ wurde bis zum letzten Willen SPD wählen.
C: Ja okay. Genug des emotionalen Überschwangs. Aber was sollte ein Verschwinden der Ex-Volkspartei dazu beitragen, dass aus dem großkoalitionären Schlingerkurs keine Havarie wird?
H: Nun ja, wie soll eine Regierung reüssieren, wenn die kleinere „Hälfte“ einem „schwarzen Loch“ hinterher hechelt? Dem ursprünglichen SPD-Klientel: dem Arbeiter. Scheinbar handelt es sich beim Arbeiter – qua #worklife/„dank“ Robotersubstitut – um eine aussterbende Spezies oder das handverlesene Häuflein an Arbeitern wählt heutzutage nicht mehr die SPD. Der exemplarische Arbeiter werkelt und schwitzt nicht mehr am Hochofen, sondern brettert durch die Pampa unter liefert Pakete bis in die hinterletzte Dezimalstelle der Postleitzahl.
C: Verstanden. Die Opportunitätskosten einer unwuchtigen Koalition – ergo Kosten für die Sterbefallversicherung der SPD – sind zu hoch. Und was gibt uns Hoffnung?
H: Hoffnung? Abwarten und #whatever trinken. Und aufs nächste Bullauge warten…
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„Beitragsbild erstellt mit Unterstützung von KI (Gemini)“
Traurig aber wahr!