Von O bis O. Der Winter ist vorbei. Wir ziehen andere Reif… äh Seiten auf. Viel Spaß beim Lesen: Animalische Frühlingsgefühle
Lang hat er sich gewehrt. Der Winter. Vom Aussterben bedroht, aber kalt und eklig genug, um uns in Vorfreude auf die wärmeren Jahreszeiten schwelgen zu lassen. Doch kaum genießen wir die ersten Sonnenstrahlen, umschwirren uns bereits die sommerlichen Vorboten „in Gestalt“ von Mücken. Eine zeitige Erinnerung, dass auch im Sommer nicht alles Gold ist, was glänzt. Dass auch der Sommer nervig sein kann. Wer kennt sie nicht, die abendliche FeWo- „Safari“. Auf der Jagd nach dem blutrünstigen, surrenden Getier. Bewaffnet mit der eingerollten Hochglanzbroschüre, die eigentlich zur Reklame für das Ressort oder den Urlaubsort gedacht war, stürmt und hüpft der tagsüber ausgeruhte Urlauber durch die Räumlichkeiten, bis das Ungeziefer erledigt ist. Gefolgt von einem waidmännischen Hochgefühl. Der Sieg über die Tücken der Natur. Leider sind die Überreste der Mücke zu dürftig, um sie mit nach Hause zu nehmen. Als Trophäe. Zum Ausstopfen ungeeignet. Aber Einrahmen und übers Bett hängen würde gehen. Stattdessen verbleibt der Kadaver vor Ort. Meistens am Tatort klebend.
Doch der Tod eines Lebewesens kann auch ganz andere – vor allem mediale – Aufmerksamkeit erzeugen. Und schon stranden wir wieder beim Buckelwal in der Ostsee. Auch ein Tod eines Lebewesens. Aber irgendwie spektakulärer als eine Mücke. Gewichtiger. Gab es über den Tod einer Mücke schon einmal eine Zeitungsmeldung? Eher nein. Also was macht den Tod des Wales so berichtenswert? Weil der Wal ein schönes, ästhetischeres Tier ist? Ein Buckelwal wohlgemerkt! Oder ist es die Größe, Dimension? Wobei – betrachten wir die aktuell vorgeschlagenen eventuellen Anpassungen im Gesundheitssystem. Wie zum Beispiel die Einführung einer Zuckersteuer. Dann scheinen Masse und Gewicht keine vorteilhaften Kriterien zu sein. Ein Wal ist auch nicht gerade „knuffig“.
Und das leitet über zum nächsten Tier-Tier-Vergleich: Wolf vs. Hund. Der Hund darf hierzulande – unter Berücksichtigung der Häufigkeit – durchaus als gefährlicher eingestuft werden. Knuffiger? Naja, das kommt jetzt sicher auf das Auge des Betrachters bzw. Halters an. Bei mancher Hunderasse würde eine Beschreibung als knuffig bestimmt eine Reklamation beim Züchter hervorrufen. Dagegen der Wolf: majestätisch, herrschaftlich. Geradezu animalisch. Wobei das natürlich absurd klingt beim Vergleich mit einem Hund. Wenn man sich allerdings so manchen Hund und vor allem das Verhalten von Frauchen und Herrchen den Umgang damit anschaut, dann ist dies menschlicher als so manche zwischenmenschliche Beziehung.
Wir beenden den Beitrag in Ratlosigkeit und mit Haralds Kommentar nach der Lektüre des Textes:
„Der Hund: vom Menschen geschaffen und dressiert. Nützlich und doch auch gefährlich. Wie die KI. Nur wird die nicht mit Schwanz wedeln, wenn wir nach Hause kommen.“ 😉
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„Beitragsbild erstellt mit Unterstützung von KI (Gemini)“
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